Kategorie: Knechtschaft

Bondage is meer dan alleen seks met beperkingen! Naast de klassieke bondage spelletjes met handboeien op bed, bestaan ​​er ook andere soorten bondage zoals Shibari, hangende bondage of wikkelbondage. Bij Excitante vindt u passende bondage accessoires voor verschillende bondage technieken.

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Bondage und BDSM

Was ist BDSM und was ist Bondage?

Um die Bedeutung der Begriffe zu verstehen, muss man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, wofür die – etwas sperrige – Abkürzung BDSM steht. Es setzt sich aus den Initialen der englischen Begriffe „Bondage & Discipline“, „Dominance & Submission“, „Sadism & Masochism“ zusammen und ist der treffende Überbegriff für eine Gruppe unterschiedlicher sexueller Vorlieben und Identitäten. Bondage ist also nur ein Teil des BDSM-Spektrums und bezieht sich nur auf die Kunst der Fesselung.

Beim BDSM begeben sich die Beteiligten freiwillig und mit dem Ziel, Lust zu erlangen, in ein auf Gleichheit beruhendes Machtgefälle. Der unterwürfige Partner, auch Sub oder Bottom genannt, gibt einen gewissen Teil seiner Selbstbestimmung auf und überträgt diese auf den dominanten Partner, Dom oder Top genannt. Der Sub wird in einem vorgegebenen Rahmen gefesselt oder gedemütigt, aber auch gestreichelt. Der Reiz liegt in der Hilflosigkeit, der Bloßstellung und der Fürsorge. Der Dom findet Aufregung und Nervenkitzel in der Kontrolle und Macht über das U-Boot.

Switcher, Sessions und Vanilleeis

Die meisten Bondage-Enthusiasten finden sich in einer dieser beiden Rollen wieder. Es gibt aber auch solche, die zwischen aktiven und passiven Teilen umschalten: die sogenannten Schalter oder Umschalter. Menschen, die keinerlei Neigungen zum Bondage haben, werden in der Szene als „Vanillas“ bezeichnet. Vanille ist die beliebteste und am weitesten verbreitete Eissorte weltweit und gilt als alltäglich. „Normaler“ Sex ist also Blümchensex.

Bondage-Praktiken finden normalerweise für einen festgelegten Zeitraum statt und werden als Spiel oder Sitzung bezeichnet. Während einer Sitzung kann es zu Geschlechtsverkehr jeglicher Art kommen, muss es aber nicht. Wichtig: Bondage bedeutet nicht immer alles auf einmal, es ist vielseitig. Dominanz muss nicht zwangsläufig Sadismus bedeuten und Lustschmerz ist nicht jedermanns Sache und kommt in vielen Sessions überhaupt nicht vor. Wussten Sie, dass Bondage nicht nur dazu dient, den Unterwürfigen zu fesseln, sondern auch aus rein ästhetischen Gründen praktiziert wird?

Tipps für den Einstieg

Wenn Sie ein Bondage-Anfänger sind, beginnen Sie am besten langsam und steigern Sie sich schrittweise. Sie müssen nicht gleich ein ganzes Spielzimmer dekorieren, um spannende Spiele mit Power zu genießen. Obwohl Lernen durch Handeln für viele sexuelle Handlungen wahrscheinlich der beste Ansatz ist, sollten Sie dennoch einige Nachforschungen anstellen, bevor Sie sich auf Ihr Bondage-Abenteuer einlassen. Zunächst muss auf Sicherheit und Vertrauen geachtet werden. Wir haben für Sie einige Zeitschriftenartikel zusammengestellt, in denen genau erklärt wird, was ein Safeword ist, was es nicht sein sollte und warum es im BDSM so wichtig ist. In unserem BDSM-Lexikon kannst du außerdem bestimmte Begriffe aus der Szene lernen. Um Ihre Kreativität und Fantasie anzuregen, haben wir tolle Ideen für spannende Rollenspiele gesammelt. Du hast Lust auf ein angenehmes Spanking? Dann könnte unser Artikel zum Thema Spanking für Sie interessant sein. Es bietet Inspiration für Stellungen sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Spanker. Und welche Rolle spielt dabei eigentlich der Lustschmerz? Finde es heraus. Ein großer Teil von Bondage ist Fetisch – Lackleder und Latex erfreuen sich in der Szene und in der Mode großer Beliebtheit. Und ein bisschen Bondage darf natürlich nicht fehlen.

Zu BDSM-Spielen gehören auch bestimmte Accessoires und Spielzeuge. Beispielsweise werden häufig Peitschen, Schläge oder Paddel verwendet, um jemanden zu schlagen. Fesseln, Augenbinden, Brustwarzenklammern und dergleichen sorgen für zusätzliche Spannung im Machtspiel. Auch das Spielen mit heißem Kerzenwachs ist ein beliebtes Mittel, um angenehme Schmerzen zu erzeugen. Möchten Sie diese Dinge ausprobieren? Bei Excitante werden Sie garantiert fündig.

WER? Wie? Wo? – BDSM in Zahlen

Schätzungen zufolge liegt der Anteil der BDSM-Vorlieben in der Bevölkerung zwischen 5 und 25 Prozent. Einer weltweiten Umfrage aus dem Jahr 2005 („Durex Global Sex Survey 2005“) zufolge, an der 317.000 Menschen in 41 Ländern teilnahmen, hatten etwa 20 % der Befragten schon einmal eine Maske, eine Augenbinde oder ein anderes Fesselgerät verwendet. 5 % (Niederlande: 4 %) gaben ausdrücklich zu, sadomasochistische Spiele gespielt zu haben. Bei der Umfrage aus dem Jahr 2004 („Durex Global Sex Survey 2004“), an der über 350.000 Menschen teilnahmen, gaben 19 % (Niederlande: 5 %) zu, Spanking anzuwenden. 22 % (Niederlande 34 %) gaben zu, Augenbinden und/oder Handschellen zu verwenden.

Generell lässt sich sagen, dass Masochismus (passiv) beliebter zu sein scheint als Sadismus (aktiv). Laut verschiedenen Studien gibt es etwa viermal so viele BDSM-Fans, die den unterwürfigen Part bevorzugen. Es sind überwiegend Frauen. Eine Studie der niederländischen Universität Tilburg zeigt, dass BDSM-Praktizierende psychisch stabiler, gesünder und glücklicher in ihren Beziehungen sind als „Vanillas“. In derselben Studie gaben 33 % der Männer an, unterwürfig zu sein; 48 % von ihnen sind Doms und 18 % sind Switcher. Bei den Frauen waren 75 % der Befragten unterwürfig, 8 % dominant und 16 % wechselten.

Bondage-Positionen für Anfänger

Bondage ist nicht gleich Bondage. Künstlerisches Bondage dient vielen verschiedenen Zwecken und es gibt zahlreiche Arten von Bondage, jede mit einer ganz anderen Technik und Bondage-Position. Torture Bondage, Dekobondage, Hogtie, Spread Eagle und mehr – wir erklären die wichtigsten Bondage-Stellungen und Positionen.

Die beliebtesten Bondage-Stellungen

Schwanz

Der Po liegt auf dem Bauch, die Hand- und Fußgelenke sind auf dem Rücken gefesselt. Auch die gefesselten Hand- und Fußgelenke sind miteinander verbunden. Gehen Sie es ruhig an und belassen Sie die Hand-Fuß-Verbindung über längere Zeit, um Rückenverletzungen vorzubeugen.

Kleiner Frosch

Bei der Froschstellung werden die Beine an den Knöcheln mit den Oberschenkeln verbunden, wodurch eine Froschstellung entsteht. Die Handgelenke wiederum werden außen an den Beinmanschetten, an der entsprechenden Seite oder hinter dem Rücken befestigt.

Spread Eagle

Bei dieser Bondage-Position liegt der Unterwürfige auf dem Rücken oder Bauch, auf allen Vieren und ist an vier verschiedenen Punkten gesichert. Der fertige Spread Eagle sieht von oben aus wie ein großes X. BDSM-Profis praktizieren den Spread Eagle auch im Stehen, zum Beispiel auf einem Andreaskreuz.

Gefesselt

Die Handgelenke werden auf dem Rücken gefesselt und mit einem Seil nach oben gezogen. Das Seil ist an der Decke befestigt. Die Füße bleiben auf dem Boden. Diese Position ist nur für professionelle Bondage-Praktiker und sollte nur unter Aufsicht oder in einem professionellen Studio ausgeführt werden. Schulterverletzungen sind ein Risiko.

Boxtie

Die Arme sind hinter dem Rücken zusammengebunden. Das Seil wird hinten (oberhalb und unterhalb der Brust) um den Oberkörper gebunden. Menschen mit Schulterproblemen sollten diese Position aus ihrem Repertoire streichen. Nicht jeder ist flexibel genug, um in dieser Position zu bleiben!

Arten der Fesselung

Sich gegenseitig zu fesseln und dabei ein deutliches Machtgefälle zwischen dem Fesselkünstler („Rigger“) und dem unterwürfigen Partner („Bunny“) zu erzeugen, ist ein beliebtes erotisches Spiel. Doch was bewirken diese Fesseln eigentlich und wozu dienen sie? Man kann drei Hauptgruppen unterscheiden:

Bei der gezielten Fesselung geht es lediglich darum, Bewegungslosigkeit zu erzeugen. es wird auch als Nutzenknechtschaft bezeichnet. Kenntnisse über spezielle Knotentechniken und spezielles Bondage-Equipment sind nicht erforderlich. Ziel ist es, schnell und effektiv die Kontrolle über das U-Boot zu erlangen.

Folterbondage hingegen zielt darauf ab, den Untergebenen durch Fixierung in eine möglichst unbequeme oder schmerzhafte Position zu zwingen, beispielsweise als Bestrafung im Rahmen eines Disziplinierungsspiels. Geschlechtsverkehr muss übrigens nicht zwangsläufig Teil einer Bondage-Session sein, Sex kann aber durchaus stattfinden. Aus diesem Grund wird manchmal der Begriff „Bondage-Sex“ verwendet.

Besonders schön anzusehen – und das ist in diesem Fall auch beabsichtigt – ist das sogenannte Dekorbondage. Dabei stehen ästhetische Aspekte im Vordergrund. Die Fesselung soll in erster Linie gut aussehen und erst in zweiter Linie den Po einschränken. Dekorative Bondage-Elemente werden oft getragen, um bestimmte Körperteile hervorzuheben oder als „Kostüm“ auf Fetischpartys.

Darüber hinaus muss zwischen der japanischen Kunstfesselung (Shibari oder Kinbaku genannt) und der Fesselung, wie wir sie kennen, unterschieden werden. Dabei handelt es sich um eine Bondage-Kunst, die ursprünglich aus Japan stammt. Ziel ist es, Korpus und Seile zu einem ästhetischen und harmonischen Ganzen zu verbinden. Dabei besteht nicht immer ein Machtgefälle zwischen dem aktiven und passiven Part, sodass Sie sich auch beim Bondage als gleichberechtigte Komplizen begegnen können.

Bondage-Techniken

Beim Bondage unterscheidet man zwischen grundlegenden Techniken. Neben dem Zusammenbinden der Arme und Beine besteht auch die Möglichkeit, diese auseinander zu spreizen (beispielsweise mit einer Spreizstange) und an Gegenständen wie dem Bettpfosten oder einer Stuhllehne festzubinden. Auch hier ist Vorsicht geboten, da die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Eine beliebte Technik ist Wickelbondage. Dabei werden einzelne Körperteile oder auch der gesamte Körper umhüllt. Mit Seilen können Sie ein schönes Muster erzeugen, aber auch Frischhaltefolie können Sie hierfür verwenden. Aber Vorsicht: Hitzeentwicklung unter dem luftdichten Material kann gefährlich werden. Echte BDSM-Profis praktizieren Suspension Bondage, also das Aufhängen des Körpers. Dies erfordert allerdings detaillierte Kenntnisse der menschlichen Anatomie, Erfahrung und spezielle Werkzeuge (Deckenhaken, Balken etc.). Versuchen Sie das nicht zu Hause!